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21.11.2015
Neuer Vorstoß zur Verschärfung des Waffengesetzes  

Nach Angaben des FWR legt die EU Kommission einen Vorschlag zur Änderung der Feuerwaffenrichtlinie vor. In dem Text heißt es, dass die Europäische Kommission in Reaktion auf die Terroranschläge in Paris einen Entwurf zur Änderung der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie vorgelegt habe. Dieser enthielte gravierende Verschärfungen für den legalen Waffenbesitzer bei gleichzeitigen erheblichen Abweichungen von den Inhalten der besprochenen Punkten der Kommission vor zwei Jahren.

Dieser Entwurf würde im Einzelnen folgende Verschärfungen vorsehen:

" - Die Erteilung und Erneuerung waffenrechtlicher Erlaubnisse werden von einer verpflichtenden medizinischen Untersuchung abhängig gemacht.

 - Waffenrechtliche Erlaubnisse werden auf maximal fünf Jahre befristet.

 - Der Handel von Waffen über das Internet wird eingeschränkt und ausschließlich Händlern erlaubt.

 - Halbautomatische Schusswaffen, die vollautomatischen Waffen ähnlich sehen, werden verboten. Selbst wenn diese Waffen endgültig unbrauchbar gemacht wurden, bleiben diese verboten.

 - Die Regelungen zur Konstruktion von Gas- und Schreckschusswaffen werden europaweit harmonisiert, um deren Umbau in schießfähige Waffen zu verhindern. Zudem werden Gas- und Schreckschusswaffen meldepflichtig (Kategorie C der Feuerwaffenrichtlinie).

 - Regelungen zur Unbrauchbarmachung von Schusswaffen werden europaweit harmonisiert, um deren Rückbau in schießfähige Waffen zu verhindern. Alle unbrauchbar gemachten Waffen werden ebenfalls meldepflichtig, sofern sie nicht vollständig verboten werden."


Wenn das zutreffen sollte, wären wir abermals mit dem Aktionismus von den derzeit zuständigen Entscheidungsträgern aus dem Lager des EU-Parlaments konfrontiert. Irrsinnigerweise würde es wieder mal die Falschen treffen. Den unbescholtenen Steuerzahler und den Mittelstand sowie alle, die wir als Träger unserer Gesellschaft bezeichnen können, die einst die Stütze unseres demokratischen Staates waren und jetzt erneut zum Bauernopfer werden.  

Solche Maßnahmen sind aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was auf uns zukommen wird. Extremistische Vereinigungen sind schon lange eine existente Gefahr in Deutschland. Unser Verfassungsschutz beobachtet eine wachsende Anzahl solcher Gruppen und muss gleichzeitig eingestehen, dass man nicht alle so überwachen kann, wie man es eigentlich müsste(!).

Angesichts der enorm hohen und stetig wachsenden Zuwanderungszahlen zwischen (nach inoffiziellen Schätzungen) 300-500.000 Menschen, die j e d e n Monat durch die offene Grenze nach Deutschland gelenkt werden und deren Herkunft gar nicht überprüft werden kann, weil sie teilweise ohne gültige Papiere oder mit gefälschten Ausweisen über die Grenze kommen, kann man sich leicht ausmalen, mit welchen
Risiken wir in Bezug auf die generelle Sicherheitslage in Deutschland bald konfrontiert sein werden. Da es noch immer keine einheitliche Regelung für eine verpflichtende Registrierung gibt, kennen wir weder genaue Zahlen, noch Identität, noch nicht einmal den genauen Aufenthaltsort vieler zugereister Menschen.

Dies kann langfristig gesehen sicherlich kein duldbarer Dauerzustand sein. Schon gar nicht, wenn wir diesen Menschen eine Zukunftperspektive im Sinne einer echten Integration geben möchten und wir gleichzeitig verhindern wollen, dass in unserem Land weitere Molenbeeks entstehen.

"An den Rändern der Gesellschaft entsteht eine "Angstkultur", die bedrohlich ist."
(Zitat Bundespräsident Joachim Gauck)



"Keep ist simple" - Einfach, aber richtig!-
Dem bekannten Sprichwort kommt im jagdlichen Betrieb eine ganz besondere Bedeutung zu. Das Schweizer Offiziersmesser oder ein Leatherman-Tool sind ohne Frage sehr nützliche Erfindungen. Aber nur in Bezug darauf, eine große Universalität zu erreichen. Allerdings erreicht keines der einzeln verbauten Komponenten die Funktionalität und die Güte eines speziellen Werkzeuges. Insbesondere in dem Maße, wie wir es für die Jagd benötigen.  

Man muss sich deshalb fragen, warum zur Zeit einige Hersteller Waffen und Zubehör anbieten, die eher mehrfach erweiterten Bausätzen gleichen. Wenn ich mit ansehen muss, wie schnell Anwender mit speziellen Handgriffen, Verstellungen oder Einstellmöglichkeiten an ihrer Büchse und Optik bereits auf dem Schießstand völlig überfordert sind, ist klar, was auf der Jagd bzw. bei einer Streßsituation passiert. Und es erklärt vieles, was ich dort mit ansehen muss.

Auf der Jagd zählt vor allem Eines: Das, worauf es wirklich ankommt. Auch keine Überlegungen wie "Soll ich vielleicht lieber das Andere nehmen? Hab ich alles richtig eingestellt und hab ich auch an alles gedacht...?". Das Elementare ist, seine Waffe blind zu führen, zu bedienen, den Schuss sauber setzen zu können und auch Störungen schnell+ sicher zu beseitigen. Alles ohne Verzögerungen, intuitiv, stressfrei und ohne die Möglichkeit von falschen technischen Einstellungen oder irgendwelchen unsinnigen Bedienungsoptionen.

Falsche Waffengestaltungsmöglichkeiten mit völlig unpassenden Komponenten und unnötiger SchnickSchnack mit Verstellmöglichkeiten an einer Waffe sind mittlerweile das größte waffentechnische Übel. Aus meiner Sicht ist das eine der Hauptursachen bei vielen jagdlichen Fehlschüssen. Es ist ein leidiger Trend der Zeit, der manche Hersteller dazu bewegt, ihre auf Mainstream ausgerichteten Produkte in Bezug auf die Auswahl einerseits nur dem Trend der Verkaufszahlen folgen, aber andererseits gleichzeitig "personalisiert" anbieten zu wollen.

Also eine "Büchse, die alles kann". Natürlich mit Laufwechsel zum Kaliberaustausch, Spezialmontage für jede Optik und dazu noch allumfassende, "ergonomische" Einstellmöglichkeiten an der Waffe. Und schon ist sie fertig: unsere eierlegende Wollmilchsau...!                   
 



Hinweis
In diesem Monat sind diverse Kapitel und Abhandlungen auf der Homepage aktualisiert und ergänzt.




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