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Wiederlader befinden sich bis Ende des Jahres unfreiwillig in einer rechtlichen Grauzone

In einer Bekanntgabe des Bundesministerium des Inneren BMI wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe für die Nachverfolgbarkeit zivil genutzter Explosivstoffe gem. Richtlinie 93/15/EWG in nationales Recht die Frist am 05.04.2015 endet.

Für den privaten Wiederlader im Sinne des §27 SprengG heißt das:
Alle Pulver, welche auf der Verpackung nicht mit einem sogenannten Data-Matrixcode (QR-Codierung) versehen sind, müssen bis zu dem oben genannten Datum verbraucht und in Patronen verladen sein.

Nach Ablauf des Datums ist gem. rechtlicher Umsetzung nach 2014/28/EU über §49 1.SprengV ein sog. „Verbringen, Vertreiben, Überlassen und Verwenden" der alten Pulverbestände nicht mehr zulässig.
Diese Formulierung
verbietet danach jedem Wiederlader, mit seinem alten, d.h. nicht wie oben beschrieben gekennzeichnetem Pulver, nach Ablauf dieser Frist Munition herzustellen, auch nicht für den Eigenbedarf.

Bis die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie abgeschlossen ist (vorauss. nicht vor Ende 2015), sollen nach dem Empfehlungshinweis des BMI die Länder Ausnahmen nach §3 2. SprengV zulassen. Offen bleibt die letztendlich aber die Frage, wie schnell diese Möglichkeit zur Legalisierung tatsächlich umgesetzt wird.
   

  




 
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