Knallpatronen für Flinten - JASW

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Knallpatronen für Flinten

Munitionstechnik

"Blitz und Donner"

-Wenn Kanonenschläge im Vergleich nur noch wie kleine Knallfrösche klingen-


     
Fotos oben:
Beim Schiessen mit optimal geladenen Kartuschenpatronen geht so richtig die Post ab!


Knallpatronen für Schrotflinten
Wer es an Silvester gerne richtig laut mag, sollte mal Eines ausprobieren: Aus der Flinte anstatt vorlagen-entladenen Schrotpatronen spezielle Knallpatronen verschiessen. Hierzu kann der große Kaliberdurchmesser in Verbindung mit der großen Volumina genutzt werden.
Leider sind im Handel nur fertige Platzpatronen für Flinten erhältlich, deren Wirkung weit unter den technischen Möglichkeiten liegt. Außerdem liegt der Hauptnachteil bei dieser Kartuschenmunition darin, dass der Preis für die Patronen teilweise exorbitant hoch ist.
Für Wiederlader gibt es glücklicherweise durchaus Alternativen, sich eigene Knallpatronen herzustellen, deren Wirkung sogar weit über das hinausgeht, was hierzulande an fertiger Munition angeboten wird. Je nach Verwendungszweck und Einsatzbereich machen sich die Kosten für die Herstellung eigener Kartuschen schnell bezahlt und man kann nach der Amortisation der Ausrüstung beliebig viele Patronen zu einem sehr erschwinglichen Preis verschiessen.
Mit dem notwendigen zusätzlichen fachlichen Grundwissen können unterschiedliche ladungstechnische Abläufe für die eigene Herstellung von Spezialpatronen umgesetzt werden. Dabei ist es allerdings unerlässlich, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Mit diesem Wissen und unter fachlicher Anleitung sind sehr effektvolle Kartuschenpatronen herzustellen, die an Silvester jeden kleinen Heimfeuerwerker zum Erstaunen bringen.
Diese Patronen erzeugen eine beeindruckende Geräuschkulisse, die in einer völlig anderen Liga spielt als z.B. die klassischen Anzündböller, kleinkalibrige 9mm Knallpatronen oder selbst frei verkäufliche Feuerwerke mit Knalleffekt gem. deutscher BAM-Zulassung.
 



"Legendäre" MOOG Schwarzpulver-Böllerpatrone im Kaliber 12/70
(wird nicht mehr produziert)


Die Platzpatronen von der FA. MOOG gab es im Kaliber 16/57mm (16/70) und 12/57mm (12/70),  sie werden allerdings nicht mehr hergestellt. Die Patronen waren mit einer Verbrennungsladung geladen und ergaben eine annehmbare Lautstärke mit einem recht ansehnlichen Mündungsfeuer (die Preise für diese Patronen war allerdings damals schon sehr hoch).

Mit selbstgeladenen Patronen und speziellen Komponenten sind mit der richtigen Ladetechnik sogar noch andere Effekte möglich.

Hinweis: Es ist unerlässlich, beim Schiessen mit solchen Patronen immer einen Gehörschutz zu benutzen, um bleibenden Gehörschäden bzw. Tinitus vorzubeugen.

Entscheidend:
Die richtige Mischung macht's

Für die Treibladung schwerer Ladungen eignen sich grundsätzlich verschiedene Pulversorten, es gibt jedoch gravierende Unterschiede in Bezug auf das tatsächliche Ergebnis. Mit der richtigen Komponentenauswahl, Ladetechnik und speziellen Kniffen können verschiedenste Effekte einschließlich spektakulärer Akustik inkl. Optik erzielt werden.      

Solche Böllerpatronen veranstalten nicht nur einen "Höllenlärm, sondern sind außerdem auch noch für andere Zwecke einsetzbar.

(siehe auch Kapitel =>
Schrotflinten für Spezialzwecke<=)



Im Kaliber 12/70 kann man beim Verschiessen mit der richtigen Kartuschenladung
filmreife akustische "Blitz- und Donner"-Effekte erzeugen. Im Gegensatz zu der
Fabrikmunition erzeugen diese Spezialpatronen einen extrem lauten, dumpfen Knall
und ein spektakuläres Mündungsfeuer! (Achtung!Unbedingt Gehörschutz verwenden!)

Originalton Knallkartuschenmunition 12/70 aus einem Vorderschaftrepetierer mit 46cm Lauflänge verschossen (schwere Pulverladung)
Schnelle Schussfolge

Hinweis:
Richtige Böllerpatronen haben übrigens nichts mit den im Internet als "die Megapatronen schlechthin" für Flinten propagierten und in den USA unter dem Namen "Atem des Drachens" erhältliche Munition ("DREAGON'S BREATH") zu tun. Bei dieser Munition ist dem Hauptzündsatz Metallpulver beigemischt. Durch den Mündungsdruck der nach vorn gerichteten Verbrennungsladung wird ein Grobgranulat von Magnesium mitentzündet und dadurch ein zusätzlicher Lichteffekt erzielt. Es handelt sich dabei allerdings keineswegs um ein echtes und homogenes Mündungsfeuer, sondern lediglich um einen Nachbrand, ähnlich einem Raketenschweif. Sprichwörtlich brandgefährlich ist allerdings die große Reichweite der brennenden Metallpartikel. Diese Patronen sind auch nicht so laut, wie es Böllerpatronen mit optimierter Ladung sein können.

Das Gefährliche an dieser Munition ist nicht nur die enorm große Brandgefahr für die Umgebung, welche von den lang nachglühenden Partikel bei waagerechten oder flachen Abschusswinkeln ausgeht (
brennendes Magnesium ist mit normalen Mitteln nicht löschbar!), sondern die extrem hohen Verbrennungstemperaturen dieses Metallpulvers. Wer schon mal ein Pyrotechnik-Abschussrohr nach einer kurzen Serie angefasst hat, durch das Treibladungen mit Lichtspur- bzw. Kometenschweifeffekte gegangen sind, weiß, wovon wir hier sprechen. Das Verschiessen dieser Munition stellt für jeden Lauf einer Waffe eine extreme Belastung dar, sodass normale, d.h. dünnwandige Schrotläufe in kürzester Zeit überhitzen und durch Ausbrennen ruiniert werden.

Die Hauptgefahr für den Schützen und für Beobachter in unmittelbarer Umgebung besteht aber durch die entstehenden Schmelztropfen des Magnesiums, die starke, punktuell konzentrierte Verbrennungen (selbst durch dicke Kleidung hindurch) verursachen können. Aus diesen Gründen ist die Dreagon's-Breath Munition in Deutschland verboten und wird von der Bundesanstalt für Materialprüfung auch keine Zulassung bekommen!
              

Fazit
Ausser zum Schiessen an Silvester sind Böllerpatronen für Flinten auch zu anderen Zwecken geeignet, wie z.B.:
- Schädlingsbekämpfung landwirtschaftlicher Nutzflächen
- Wildvergrämung auf der Jagd
- Selbstverteidigung

Hier macht sich die Anschaffung der erforderlichen Ausrüstung schnell bezahlt.

Interessierte Wiederlader können auf Anfrage die Bedingungen für den Zugang zu entsprechenden Informationen zur Herstellung von Böllerpatronen für Flinten inkl. weitere Möglichkeiten, Hintergrundinformationen, Ladedaten und Tipps für die eigene Herstellung der Spezialkartuschenmunition erhalten, die in dieser Zusammensetzung als fertige Munition nicht im Handel erhältlich sind.

Erfahrungen mit JASW                                                                                                                                                


Konditionen zur Nutzung des JASW -Informationssektors auf der Homepage können Sie hier anfragen:

                                 =>Knallpatronen für Flinten<=  

Hinweis:
Bitte schicken Sie uns keine Pauschalanfragen zur Klassifizierung oder Gutbefund von eigenen Ladevorschlägen, die nur auf ein i.O. oder n.i.O. abzielen. Der Zeitaufwand für eine gewissenhafte Überprüfung solcher Daten ist hoch und es werden erfahrungsgemäß noch weitere Detailfragen zur Herstellung, etc. gestellt. Dies ist bei der Anzahl der Anfragen, die uns täglich erreichen, zeitlich nicht abzubilden.    
Aus diesem Grund bieten wir ausschließlich die Möglichkeit zur Nutzung unseres umfassenden Informationspaketes an. In dieser HP-Sektion sind alle Daten und die Ergebnisse aus unseren Erfahrungswerten enthalten.  
                                                                                                                                                    


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