Erfahrungen Teil 2 - JASW

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Erfahrungen Teil 2

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Vorwort
In diesem Bereich sind die Erfahrungen und Rückmeldungen von Webseitennutzern und Kunden aufgeführt. Dazu nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!  

Um bei der Veröffentlichung die Privatsphäre der jeweiligen angegebenen Person in vollem Umfang zu gewähren, wird im Gegensatz zu manchen Webseitenbetreibern bei JASW darauf geachtet, dass der vollständige Name nicht bekanntgegeben wird. Zum weiteren Schutz der Personen werden an dieser Stelle auch keine Fotos, insbesondere Erlegungsfotos oder Videos veröffentlicht. Damit soll unter anderem fanatischen Jagdgegnern+ militanten Tierschützern keine Angriffsfläche gegeben und systematische Rufmordschädigungen verhindert werden. Wir sind der Auffassung, dass wir alle in der Jägerschaft schon genug im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik stehen, und da brauchen wir keine weitere unnötige Befeuerung durch medienwirksam eingesetzte Mittel, die mit persönlichen Daten gezielt für eigene Darstellung zweckentfremdet dargestellt werden können.

(Diese Seite wird regelmäßigen Abständen aktualisiert und kontinuierlich ergänzt)
      


Manfred K., LK Reutlingen:

"Ich bin jetzt seit über 20 Jahren begeisterter Jäger und Wiederlader und möchte Ihnen anerkennend sagen, daß ich Ihre Meinung zu diesem Thema uneingeschränkt teile. Besonders gefällt mir die Abhandlung zu den Ladedaten und zum Thema der Wiederladeausrüstung. Es gibt mittlerweile ein trostloses Bild ab, wenn man sich das momentane Angebot im Internet anschaut. Wie Sie schon richtig sagen, da gibt es bis auf 1-2 Ausnahmen gar keine richtige Beratung mehr. Und ich gehe noch einen Schritt weiter. Das sieht man doch schon daran, wie schlecht die sind, was dort angeboten wird. Ein gutes Geschäft führt doch erst gar keinen billigen Schrott im Sortiment auf, sondern nur ausgewählte bewährte Sachen wie z.B. der Henke.

Sehr interessant finde ich Ihre Meinung zu den Turbanpressen. Die Dinger sind einfach viel zu teuer, da geht die Sache in die andere Richtung. So was braucht doch kein Mensch. Ich sehe jedenfalls überhaupt keine Verbesserung zu den normalen Standardpressen und werde bei meinen 2 Pressen bleiben. Meine RCBS und die Redding haben sich bewährt. Damit hatte ich nie irgendwelche Probleme. Mir fällt auch nichts ein, was man hier unbedingt besser machen müsste. Mit manchen Ladungen komme ich auf einen Streukreis unter 7mm, also was will man mehr?"     


Horst M., LK Tübingen:

"Danke für die umfangreichen Ladedaten und Ihre Empfehlungen. Ich habe mich mit jeder Ladung nach oben gearbeitet wie empfohlen und dann mit der Feinjustierung begonnen. Mit allen drei Ladungen bekam ich auf Anhieb eine sehr gute Präzision, vor allem für eine Doppelbüchse.

Das 150grs Geschoss nehme ich seit einem knappen Jahr im Revier für die Wiesen- und Feldflächen. Die beiden anderen verwende ich bei der Drückjagd. Ich hatte bis jetzt kein einziges negatives Erlebnis. Wie es aussieht, verhalten sich die Geschosse ähnlich wie mein bewährtes Teilmantel. Nur die Blutergüsse unter den Blättern sind längst nicht mehr so stark.

Die Laborierung mit dem schweren Geschoss wird z.Z. auf der Farm eines Bekannten erprobt. Ich bin gespannt, wie er seine Serie fortsetzt. Bevor ich ein aussagefähiges Urteil dazu abgeben kann, macht es Sinn, die nächsten 2 Jahre Jagdbetrieb zu beobachten. Ich werde Ihnen dann eine entsprechende Rückmeldung geben."     
                          


Lars T., Rhein-Sieg-Kreis:

"Glückwunsch zur Ihrer Webseite. Endlich mal Fakten und Details, mit denen man als Jäger wirklich etwas anfangen kann! Im Internet findet man inzwischen fast nur noch Stuß, hauptsächlich in den Foren. Ich finde es sehr gut, dass auf Ihrer Seite viele gute technische Informationen und echte jagdliche Erfahrungen aufgeführt sind.
Besonders interessant finde ich Ihre Abhandlungen über die Kaliber- und Geschosswirkung. Das hat mir inzwischen ein paar Mal auf der Jagd Probleme erspart, wie ich sie vorher gehabt habe. Ich weiß jetzt, das die Wirkung zuerst einmal vom Kaliber abhängt und habe beim Kauf meiner letzten beiden Waffen konsequent darauf geachtet.
Die Kaliberempfehlungen von manchen Herstellern sind doch völlig lächerlich. Das reicht in der Praxis Vorne und Hinten nicht. In Wirklichkeit sind die nur darauf bedacht, möglichst viele Waffen zu verkaufen, scheißegal, was für ein Kaliber und daß sie Ihre Geschosse an den Mann bringen können. Ich möchte nicht wissen, wieviel Wild dadurch zu Holze geschossen wird. Das ist eine Schande für die Jägerschaft, vor allem tut mir das Wild leid."     
                          


Peter Dafner, PD-Safaris:
"...mein Kompliment!
Eine sehr gut gestaltete und informative Webseite.

Sharp Bullets and happy hunting..."


Andreas L., Vulkaneifel:

"Ein Jagdfreund hat auch auf bleifrei umgestellt und für seine .30-06 Hornady GMX geladen. Ich hab ihn gefragt, wie er darauf gekommen ist. Er hat mir gesagt, dass auf der Internetseite vom Händler fast nur gute Bewertungen stehen würden. Die Praxis sah leider etwas anders aus. Danach war ich mit meiner Dachsbracke bei meinem Freund sechs Mal im Revier auf Nachsuche. Eigentlich alles saubere, gerade Lungenschüsse mit Ausschuß.

Ein Bock lag erst nach über 50m, zwei Schmaltiere nach 45m und 70m und 3 Sauen, Gewicht zwischen 30-65kg, gingen noch 50, 80 und 130m(!) Als sehr guter Schütze hat er die Welt nicht mehr verstanden. Am Anschuß nix zu sehen von Schweiß bei Rehwild und Rotwild, so nach 15 Meter und dann auch nur tröpfelweise. Bei den Schwarzkitteln ein paar Spritzer am Anschuß und ein bißchen mehr auf der Fährte. Ein Fangschuß war zum Glück bei keinem Stück nötig, aber soviel zum Thema "Bewertung". Die stammen von irgendwelchen Halodris, die nach 1-2 Abschüssen ihre erfolgreichen Erlegungen posten, einfach totaler Schwachsinn!

Mein Bekannter hat eingesehen, was das für ein Fehlgriff war. Ich hab ihm den Link zu Ihrer HP geschickt. Er schießt jetzt das bleifreie Geschoss von der amerikanischen Konkurrenz. Er sagt, daß er damit absolut zufrieden ist und seither noch keine Nachsuche hatte (was ich bestätigen kann).              



Steve Brewer, Kalifornien:

"Very happy to write you about the excellent results of my last trip. The party in camp was me, my best friend and a guy from sweden. We took 8 bulls, 3 buffs and 5 scrubs. Our battery was a .375 H&H, .416 Rigby and a gun in a short 10,75mm.

One bull was killed at 65 yards from my friend  taken with his .375 and the 300grs Nosler Partition. First shot broadside and two shots which put him down after stumbling through the bush. Good results of the companion with the sweden mauser with 350grs soft points, also. My first bull was a one-shot kill about 38yrds. My .416 hit him at high lung area. Instant collapse, the 400grs TSX went complete through both lungs and exited the right shoulder.
The second one received my bullet at very short distance. He was massive with one broken horn. The situation left only a small chance for a quick frontal chest shot. I set the bullet just in place where you adviced me to. After the shot he went down immediately with his hindquarters first. We later found the bullet at the far side of the skin about an inch before the tail, perfectly mushroomed  
[wb0215.jpg].

We learned to be very careful while hunting the scrubs. They are mistrustful and very aggressiv. You always have to expect a sudden charge. Our guide told us that he already had a couple of serious attacks. He uses a heavy .500 Nitro double barrel for backup.

Thanks for your detailed information package about bullet choice and right shot placement. I fully agree with you that the .416 rigby is a really hammer of a caliber with good bullets. I'm planning to take the gun to make my bag on hippo and elephant in africa next season. Good hunting!"                        


Konrad F., Landkreis Böblingen:

"Ich muß sagen, dass mich der Internetauftritt Ihrer Homepage anspricht. Echt interessante Themen haben Sie da, sehr informativ und vor allem sachlich gestaltet. Insgesamt finde ich die Seite sehr gelungen. Es wäre schön, wenn man das gleiche auch von anderen Internetseiten sagen könnte.

Ich war noch bis vor kurzem ein registriertes Mitglied im größten deutschsprachigen Portal für Jäger. Leider ist von der eigentlichen Intention nicht mehr viel übriggeblieben. Am Anfang war das Forum noch ein echter Informationsaustausch unter Gleichgesinnten. Mittlerweile besteht das Feedback fast nur noch aus Anspielungen und saublöden Kommentaren. Tummeln sich immer mehr von der Sorte, die wirklich auf alles und dazu immer eine viel bessere Antwort haben. Die meisten Kommentare, die in die Threads gepostet werden, sind unglaublich schwachsinnig oder völlig am Thema vorbei.

Es ist wohl für manche zu verlockend, die ehrlichen Meinungen von anderen niederzumachen. Fühlen die sich dadurch besser oder ist es schon ein Vorstadium von Demenz? Aus meiner Sicht hat das mit Sachlichkeit schon lange nichts mehr zu tun oder ist das jetzt der neue Umgangston? Irgendwann war für mich das Maß übervoll. Wer macht sich schon die Mühe, um sich anschließend noch rechtfertigen zu müssen oder beschimpfen zu lassen!?  Inzwischen haben sich auch zwei Bekannte von mir von dem Forum verabschiedet.    

Machen Sie weiter so mit Ihrer Seite, die Themen sind eine echte Bereicherung!"    


Lothar B., Landkreis Spree-Neiße:

"Die Brenneke Munition war in meiner .308 ein einzige Katastrophe. Auf Rotwild funktionierte das TOG überhaupt nicht und beim Schwarzwild war die Hälfte der Stücke ohne Ausschuß. Präzision war mit einem Streukreis über 4cm für meine Zwecke gerade noch akzeptabel, aber für das Potential meiner Repetierbüchse ganz bestimmt nicht. Die Schußleistung wurde nach dem Waffencheck beim BüMa mit Grundreinigung vom Lauf nicht besser.

Das war für mich insgesamt der 3. Schiffbruch mit miserabler Fabrikmunition. Hatte schon vorher katastrophale Erfahrungen gemacht mit Lima (Hülsen) und Wilatec, die ich von einem Bekannten bekommen hatte (völlig ohne Wirkung, damit 2 verlorene Stücke). Das war dann ausschlagebend für meine Anmeldung zum Wiederladeschein. Ich lade jetzt selbst und habe auf Nosler umgestellt. Bis jetzt keine einzige Nachsuche nach 23 Stück Rot- und Schwarzwild. Also war es letztendlich doch für etwas gut.

Was mit besonders gefällt, ist, daß Schweiß am Anschuß ist, d.h. Ausschuß, was mir gerade bei Sauen sehr wichtig ist. Ich stimme mit Ihnen vollkommen überein, daß man nur mit guter Wirkung vom Geschoß und nur mit 100% Ausschuß gescheit jagen kann. Der Streukreis der Patronen liegt jetzt übrigens unter 20 Millimeter auf Hundert Meter. Die .308 ist ein sehr gutes Kaliber, das ich wirklich jedem weiterempfehlen kann."         


Holger S., Landkreis Warendorf:

"Ich muß anerkennend sagen, daß Ihre Seite sehr informativ und neutral gestaltet ist. Was mir besonders gefällt ist, daß Sie die Inhalte nachvollziehbar darstellen und alles ohne einseitigen, herstellerlastigen Einfluß ist. Auch sehr schön, dass mal jemand nicht nur auf ein oder zwei Kaliber festgefahren ist.
Im Moment machen immer mehr Hersteller Werbung mit der verstärkten Sofortwirkung von ihren Geschossen. Ich kenne die JASW-Homepage nun schon seit Beginn an und verfolge Ihre Themen sehr genau und mit großem Interesse. In den Werbetexten von den RUAG-Produkten und in den DJZ-Jagdzeitungen ist mir aufgefallen, daß urplötzlich exakt die gleichen Fachbegriffe auftauchen, mit denen Sie seit Jahren die Wirkungsweise der Jagdgeschosse so treffend beschreiben. Das ist doch ein sehr interessanter Zufall oder? Da waren wohl ein paar ganz Schlaue am Werk, bedienen sich der gleichen Wortwahl und verwenden die Begriffe im falschen Zusammenhang. Das Geschoss allein macht überhaupt keinen Unterschied in der Wirkung aus, es verbessert nur die Zuverlässigkeit. Das zeigt mir, dass diese Personen überhaupt nichts verstanden haben oder verstehen wollen.  

Ich bin mit meiner 7x64 und im Sinne der jagdlichen Ergebnisse mehr als zufrieden. Lade seit über 15 Jahren meine Patronen selbst. Die besten Ergebnisse habe ich mit dem 160grs GS erzielt. Für die Drückjagd lasse ich mir gerade einen handlichen Repetierer im Kaliber 9,3mm nach den Infos auf Ihrer HP bauen. Werde Ihnen von meinen Erfahrungen berichten."


Bernhard K., Landkreis Aschaffenburg:

"Die Büchse ist mittlerweile vollständig aufgebaut. Ich hätte mir zwar für den gleichen Aufwand auch eine komplett neue Spezialanfertigung bauen lassen können. Das hätte allerdings ein anderers System erforderlich gemacht. Ich wollte aber die Technik von Blaser als Basissystem haben.

Am Längsten musste ich entgegen meiner Erwartung auf den Schaft und die Anbauteile warten. Der handgeläppte Lauf kam bereits nach einem knappen dreiviertel Jahr. Angenehm überrascht war ich darüber, wie schnell der Durchlauf beim Zoll vonstatten ging.
Der eigentliche Zusammenbau mit Abstimmung, Beschichtung, Einzeltuning und die Schießtests gingen recht zügig über die Bühne. Wie erwartet bringen die Custom-Geschosse die beste Präzision (allerdings ist da kein allzu großer Unterschied zu den B-LR).
Es ist erstaunlich, was doch ein guter Lauf ausmacht. Natürlich sieht man es erst auf den zweiten Blick, dass es eigentlich eine blaser-basierte Büchse ist. Im Gegensatz zu den optionalen Serienbüchsen ist diese Waffe allerdings ein echtes Einzelstück.   

Im Herbst geht es nach Kamtschatka, wo sich Ihre Laborierung mit dem Barnes bewähren soll. Auf Rotwild und Sauen kann ich jedenfalls nichts aussetzen, die .330 wirkt absolut gnadenlos."
                                  


Hermann L., Landkreis R-BK:

"Ich jage inzwischen seit vielen Jahren und habe genau wie Sie in den ersten Jagdjahren mein Lehrgeld geben müssen. Für meinen Drilling in 7x65R bin ich mit RWS-Munition nie so richtig warm geworden. Mit so einer starken Patrone darf es bei einem guten Treffer kein flüchtendes Wild geben. Als ich meinen Wiederladeschein gemacht hatte, konnte ich mich der Sache intensiv annehmen. Damals gab es nicht viele gute Geschosse am Markt. Als bestes Geschoss hat sich das Speer Grand Slam herausgestellt. Ich führe es ohne negative Zwischenfälle in der 3. Pachtperiode und habe damit praktisch alles bis zum Schwarzwild erlegt.
    
Von den neuen deutschen RWS Geschossen habe ich seit meinen schlechten Erfahrungen mit KS und H-Mantel die Finger gelassen. In diesem Punkt bin auch ich genauso der Meinung, dass RWS als ehemaliger Monopolist die Weiterentwicklung der Jagdgeschosse nicht ernsthaft genug verfolgt hat und von der Konkurrenz überholt wurde.

Seit damals bin ich ein überzeugter Anhänger vom 7mm Kaliber. Beim Schießen schätze ich den schwachen Rückschlag und vor allem die sehr gute Wirkung, egal welches Wild. Mit meiner 7x64 Büchse habe ich vor 2 Jahren mein stärkstes Stück Schwarzwild mit einem Blattschuß erlegt, einen alten siebenjährigen Keiler. Als bleifreies Geschoss kann ich für die 7mm das Naturalis sehr empfehlen."
                                          


Christoph S., LK Breisgau/ HSW:

"Wünsche ein frohes Neues und möchte Ihnen von meinen Erfahrungen mit den Böllerpatronen berichten. Hatte gestern Abend an Silvester für meine 12er Hahndoppelflinte zwei Ladungen nach den Vorgaben aus Ihrem Infopaket vorbereitet. Für die ersten 10 Schuß habe ich die Patronen mit voller Ladung genommen. Was gab das für Donnerschläge! Nach dem 2. Schuß hatte ich die ungeteilte Aufmerksamkeit der Nachbarn in meiner Straße. [böller01.jpg] Der erste Kommentar war, ob ich jetzt meine Hauskanone aus dem Keller herausgeholt hätte, so laut wie der Kawumm wäre (war gut, dass ich Gehörschutz drin hatte).

Mit der 6. Salve war dann der Wechsel zu der vorbereiteten Effektladung angesagt, worauf ich am meisten gespannt war. Die erste Patrone gab auch einen ganz netten dumpfen Schlag. Aber dann kam vorne so eine große Stichflamme raus, das ich mir fast in die Hose gemacht hätte. Das komplette Grundstück war kurzzeitig hell erleuchtet! Ein Freund hat mich dann gefragt, ob ich die Patronen mit Benzin oder Flüssiggas gefüllt hätte. Die geniale Mischung aus den
[...] ist jedenfalls der absolute Hammer, sowas sieht man nicht mal im Kino! [flammpatrone01.jpg] Zusammen mit den Infos für die Ladeausrüstung und den Ladetipps ist das wirklich eine super Idee. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!    
                     


Uwe H., Landkreis Viersen:

"Klasse Einstand mit meinem neuen Repetierer. Bereits nach zwei Drückjagden im letzten Jahr 3 Schweine und 2 Stück Kahlwild. Meine Freunde haben nicht schlecht gestaunt.

Auf der Jagdreise in British Columbia hat sich die Waffe jetzt wirklich bewährt. Ich konnte einen Wapiti und einen Elch strecken. Für den Hirsch habe ich das leichte Geschoss genommen und beim Elchbullen das schwere 19 Gramm Geschoß. Die Stücke lagen mit jeweils einem Schuss, beide ohne Nachsuche. Ein alter Schwarzbär war leider nicht dabei, der eine Kugel wert gewesen wäre.
  
Mein Guide hat richtig glänzende Augen bekommen, als er die Waffe gesehen hat. Die Amis fahren voll auf kurze Waffen ab. Er sagte: "Never seen such a handy gun in a .375 caliber like that... who made this cannon?"  
(Übers.: "Ich habe noch nie so eine handliche Waffe im Kaliber .375 gesehen. Wer hat denn die Kanone gebaut?")

Das Führen und die Handhabung der Büchse wirklich super praktisch und das Schiessen macht überhaupt keine Probleme, auch nicht mit dem schweren Geschoß. Beim Schießen merkt man sofort, dass die Ladung auf die Waffe abgestimmt ist, ganz im Gegensatz zur Fabrikmunition.

Nochmals Danke für die detaillierten Gestaltungsvorschläge für meinem BüMa und Ihre Geduld mit den Laborierungen, bis die letztendlich ohne Haltepunktänderung zusammengeschossen haben."                                


Bernd R., Hochsauerland-Kreis:

"Bei der letzten Drückjagd hatte ich eigentlich einen guten Anlauf, trotzdem wollte es nicht klappen. Auf knapp 50m kam mir ein kleiner Trupp Kahlwild. Leider bogen die Stücke ab, bevor ich einen Schuß abgeben konnte. Mein Nachbar schoss kurz darauf einmal. Eine dreiviertel Stunde später kamen dann zwei Überläufer, aber wie zuvor ging alles nach links ab und wieder direkt zu meinem linken Nachbar. Es fielen allerdings keine Schüsse. Nach dem Treiben hab ich dann mit dem Schützen gesprochen. Er hätte auf ein Schmaltier geschossen. Im Schuß hätte das auch gezeichnet . Beim Repetieren klemmte dann die Waffe. Er musste auch die zwei Schwarzkittel ziehen lassen, die bis auf wenige Meter an ihm vorbeigekommen wären. Wir haben dann zusammen etwa eine Stunde mit dem Hund nachgesucht, am Anschuss war wenig Schweiß und dann in Fluchtrichtung nichts mehr (das Stück wurde am nächsten Tag von einem anderen Schweißhundeführer nachgesucht. Die Nachsuche wurde nach ein paar Kilometern im übernächsten Revier abgebrochen.)

Abends beim Schüsseltreiben erzählte mir der Schütze, dass er seine Patronen selber laden würde. Er hätte für seine .270 Winchester noch einen Restbestand an Sierra-Teilmantel, die wollte er jetzt aufbrauchen. Die könnte man doch gut für die Drückjagd nehmen. Er hätte im Internet gelesen, daß die Geschosse super wirken würden. Deshalb hatte er die Ladedaten von dem Typen verwendet, der die Geschosse auf der Jagd getestet hätte. Auf dem Schießstand wäre ja auch alles in Ordnung gewesen.

Da muss man sich doch ernsthaft fragen, ob es überhaupt noch so etwas wie Jagdethik gibt. Offensichtlich ist es manchen völlig egal, was mit dem Wild passiert."                                


Michael P., Rhein-Hunsrück-Kreis:

"Nach meinen ersten Ansitzen im Revier kann ich sagen, dass es mit der neuen Waffe passt. 2 Alttiere und ein Schmaltier erlegt, Schußentfernungen 70-162 Meter ohne Fluchtstrecken. Das kurze System ist ideal für die .300 WSM und lässt sich auch besser repetieren. Für die Schaftanpassung war weniger nötig, als gedacht. Der Anschlag paßt und das Gewehr ist mit dem etwas kürzeren Customlauf ideal zu führen. Jedenfalls kein Vergleich zu meinem alten 7x64 Prügel mit dem langen Lauf.

Mit der Laborierung und Ihren vorgeschlagenen Pulvern ist in der Dämmerung kaum Mündungsfeuer sichtbar. Der Streukreis liegt nach dem 3. Schießstandbesuch im Moment bei knapp unter 20mm. Da geht sicher noch was, hab noch nicht alles ausprobiert. Die zweite Laborierung schießt mit dem 180grs TSX etwa 1,5cm auf 100 Meter vertikal, also praktisch ohne Haltepunktänderung.

Ich bin jedenfalls froh, daß ich nicht die .30-06 genommen habe (ich wollte ja ein Kaliber mit ordentlich Dampf für weite Schüsse). Bis auf die Montage habe ich Ihr (verzeihen Sie bitte den Ausdruck) "quergedachtes" Umbaukonzept schließlich doch mit einem guten Gefühl umgesetzt. Herausgekommen ist eine schöne Jagdwaffe. Genau, was ich wollte. Ausserdem ist der Repetierer wirklich was, daß nicht jeder hat, Blaser sieht man ja inzwischen fast überall."              


Reinhard H., LK Schmalkalden-Meiningen:

"Wollte mal kurz berichten: Der Umbau meines Mosin-Nagant Kurzkarabiners ist noch rechtzeitig zur Beginn der Drückjagdsaison fertig geworden. System und Verschluss mit *** wie von Ihnen vorgeschlagen, Abzug überarbeitet, Schaftlänge angepasst mit weicher Abschlusskappe. Der Lauf wurde auf 45cm Länge gekürzt.

Ein Zielfernrohr oder eine DJ-Visierung kam nicht in Frage. Die Waffe sollte so robust wie möglich sein und so wenig wie möglich vom Originalerscheinungsbild abweichen. Deshalb habe ich mich für eine dezente offene Visierung entschieden, mit der man superschnell zielen kann.

Ihre Laborierung mit dem 13 Gramm Teilmantelgeschoss schießt auf 50 Meter einen Streukreis von 2cm (offen), was für eine Waffe dieses Alter tadellos ist. Erlegt habe ich mit dem Karabiner inzwischen 5 Stücke Schwarzwild. Mit dem Kaliber bin ich sehr zufrieden. Besonders viel Freude bereitet mir die Tatsache, daß das Gewehr nach so vielen Jahren im Bauernschrank endlich wieder zu Ehren kommt. Ich nehme die Waffe fast jeden Tag ins Revier mit."           
         


Dietmar K., Landkreis Lüneburg:

"Nach meinem erfolgreichen Alaskatrip im letzten Jahr konnte ich in der Jagdsaison 2014 bei einem Jagdfreund in Südafrika 9 weitere Stücke mit zu meiner .338 RUM-Büchse strecken. Ausschlaggebend war sicherlich die Qualität der Custom-Büchse und die Geschosse in den wiedergeladenen Patronen. Die weiteste Schußdistanz betrug nach Laser 318 Meter. Bis auf 2 Stücke waren alle Schüsse seitliche Rumpftreffer über der Herzgegend. Der Effekt nach jedem Schuss war blitzartig, Fluchstrecken bis max. 7 Meter.

Ich denke, das beste Aushängeschild für das Kaliber ist die Wirkung. Fast alle Stücke lagen mit viel Schweiss am Anschuß. Der auf 120 Meter beschossene Moose-Bulle knickte direkt nach dem ersten Schuss vorne ein und war mit zwei gebrochenen Schulterblättern nicht mehr in der Lage, sich nur einen Zentimeter fort zu bewegen (sofort verendet). Ein kapitaler Elandbulle mit einem abnormen Spiralhorn (von meinem Freund als "very special big boy" bezeichnet), dem ich auf eine Schussentfernung von 218 Metern die Kugel antragen konnte, hatte einen sauberen Schuß über der Kammer vorne. Es gab zwar nur eine sehr kleine Austrittswunde auf der gegenüberliegenden Seite der Schulter, wäre aber immer noch groß genug für eine Schweißfährte gewesen, falls das Stück noch mal hochgekommen wäre.

Aus meiner Sicht ist die .338 Ultra mit Abstand das beste Universalkaliber mit einer sensationell flachen Flugbahn. Ich kann sagen, daß es wirklich noch mal ein Unterschied zu den starken 8mm Magnums ist, auch mit gleich schweren Geschoßen. Das Kaliber packt nochmal ordentlich was obendrauf. Natürlich ist die Repetierbüchse wuchtiger und bringt mehr Gewicht auf die Waage als meine 8x68S, liegt dafür aber besser im Anschlag.
 
Ihr Lösungsvorschlag war in Bezug auf Waffe und den abgestimmten Laborierungen mit den 200 und 225grs Geschossen ein absoluter Erfolg für mich. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dem Konzept gefolgt zu sein, obwohl mein BüMa manche Dinge ganz anders machen wollte. Die Waffe schießt sich völlig problemlos, was aber für die weiten Schußentfernungen auch zwingend nötig ist. Eines ist sicher: diese Büchse gebe ich nicht mehr her!"         

N. K. / Rhein-Neckar-Kreis:

Erfahrungen mit Geschossen im Kaliber 8x68S
"Ich jage seit 31 Jahren , bin von Alaska bis Afrika mit den Kalibern 8x68 S und 9,3x64 unterwegs; bin aber immer noch auf der Suche nach einem brauchbaren Geschoß für die 8x68 S. Das, was von deutschen Herstellern an Fabrikmunition im Kaliber 8x68 S angeboten wird, habe ich in den Jahren durchprobiert; es stellte mich nicht zufrieden.

Nosler Accubond
Ein Afrika erfahrener Jagdfreund riet mir zum Nosler Accubond mit 200 grs.. Er lobte die Präzision und die Wirkung auf afrikanische Antilopen. Da ich zu diesem Zeitpunkt meine Munition käuflich erwerben musste, war ein professioneller Wiederlader gefragt, den ich nach einigen Fehlgriffen auch fand. Das Nosler-Accubond war geladen, die Präzision sehr gut und nun konnte ja nichts mehr schiefgehen. Auf ging es nach Namibia und für weitere Entfernungen ist die 8x68 S sicher keine schlechte Wahl!

Warzenkeiler, Schakale und Kleinantilopen stellten kein Problem dar. Bei einem, auf ca. 85 m beschossenem Kudubullen war ich von der Wirkung des Geschosses schon nicht mehr so begeistert. Der Kudu bekam den Schuß auf den Stich und ging ca. 200 m hochflüchtig in den Dickbusch. Man fand das Geschoß im Herzen. Von guter Eindringtiefe kann da wohl nicht gesprochen werden.
Tage später schoß ich auf einen kapitalen, extrem schweren Elandbullen, Schußentfernung ca. 120 m. Der Bulle bekam drei Schuß auf das Blatt und flüchtete mit der Herde. Ein "nachgeworfener" Schuß auf den Rippenansatz zwang den Bullen dann nach einigen Metern zu Boden. Ein fünfter Schuß, fast aufgesetzt, hinters Blatt, ließ ihn verenden. Beim aus der Decke schlagen stellten wir fest, daß kein Schuß das Blatt durchschlagen hatte. Ein Projektil wurde beim Aufbrechen geborgen. Es hatte wunderbar seinen Querschnitt vergrößert, war aber total "plattgeschlagen". Auch dieses Geschoß ist für schweres Wild nicht brauchbar!

Nach diesen Erfahrungen blieb die 8x68 S für einige Jahre im Schrank und ich beschränkte mich bei meinen Auslandsjagden auf die 9,3x64. Inzwischen lade ich selbst und habe für die 9,3 auch sehr brauchbare Ladungen für Wild jeglicher Stärke geladen und eingesetzt.

Swift A-Frame
Beim Stöbern im Internet fand ich  Erfahrungsberichte über das Swift A-Frame, was mich aufhorchen ließ. Die Geschosse, 200 gr, waren, nach längerer Wartezeit, beschafft. Leider fehlte mir zum Laden die Zeit und Muße und so mußte der Wiederlader wieder ran. In diesem Jahr ging es wieder nach Afrika, die 8x68 S im Gepäck und ein WL im Kal. 308, und Teilmantelgeschoß, da meine Gedanken auch in Richtung Katze gingen.

Der 8x68 S- Lauf  war montiert und  Oryx, Kudu, Keiler, alles kein Problem, alle lagen im Feuer. Beim Kudubullen, auf gemessenen 148 m, durchschlug das 200 gr. A-Frame beide Blätter. So hatte ich mir das vorgestellt. Tage später saßen wir am Rand des Dickbusches und warteten in der Nähe von Elandwechseln auf einen passenden Bullen. Alles war unterwegs, nur keine Elands und da es schon ziemlich dämmerig war, war der Heimweg angesagt.
Wie aus dem Nichts hatten wir plötzlich ca. 40 m vor uns einen Leoparden. Ich hörte: "schieß", musste den Kater aber auch ins ZF bringen, taghell war es nicht mehr und dann war der Schuß raus.
Ein Gebrüll, das ich nie vergessen werde, ein zweiter Schuß von meinem Berufsjäger und dann unendliche Stille im Busch!
Nachsuche am nächsten Morgen war angesagt (wer wünscht sich das schon) und dann auch noch auf einen kranken Leoparden! Der einheimische Fährtenleser fand die Spur des Leoparden und nach ca. 30 m ein Wundbett im Dickbusch . Viel Schweiß fanden wir nicht, das sah nicht gut aus. Nach weiteren 20 m ein weiteres Wundbett mit frischem Schweiß.  Um aus der gebückten Haltung unter den Akazien rauszukommen, gingen wir wenige Schritte nach vorne, um auf eine freie Fläche zu gelangen, als der Busch vor uns in ca. 8 m "explodierte". Mit fürchterlichem Gebrüll nahm uns der Leopard an. Der Berufsjäger schoß mit seiner halbautomatischen Flinte, die Schrote holten ihn aus der Luft und warfen ihn zu Boden. Leider nur augenblicklich und er war wieder auf den Läufen und griff erneut an. Das Magazin der Flinte war leer und er brüllte: "schieß, schieß!" und ich schoß dem Kater aufs Blatt, was ihn zu Boden warf und sofort einen weiteren Schuß ins Genick.

Beim Abbalgen stellten wir fest, daß das A-Frame auf dem Stich,etwas schräg, in den Körper eingedrungen war und unter dem gegenüberliegenden Blatt steckte, für mich nicht zu begreifen!! Mein 200 gr Geschoß hatte zwar noch ein Restgewicht von 169 gr., was ja nicht schlecht ist, war aber total platt. Kein Vergleich zu den Bildern, welche im Internet dargestellt werden und angeblich aus Wildkörpern geborgen worden sein sollen. Das TM-Geschoß der.375 des Berufsjägers hatte den Leoparden zwischen den Keulen getroffen und ist unten, am Brustkorb, zwischen den Läufen ausgetreten. Trotz der beiden Schüsse war der "Leo" noch in der Lage, uns anzunehmen. Zufriedenstellend ist das Ergebnis nicht. Zumindest hätte das A-Frame den Wildkörper durchschlagen müssen. Das von mir abgefeuerte Geschoß hat keinen Zweig getroffen, davon habe ich mich nach der Nachsuche selbst überzeugt. Sollte jemand einen Tipp für ein brauchbares Teilmantelgeschoß für die 8x68 S haben, ich nehme gerne einen guten Rat an!"


Heiko S. aus Grevenbroich:

"Ich möchte Ihnen eine kurze Rückmeldung geben: Meine neue Waffe hat sich innerhalb von 2 Wochen schon 3mal bewährt. Habe vorletzte Woche zwei Sauen aus einer Rotte und eine Woche später einen 112kg schweren Keiler auf die Schwarte legen können. Die zwei Überläufer von 53kg und 59kg kamen mir beim Drücken aus einem Maisfeld kurz nacheinander. Konnte an der Backe mühelos repetieren, als die erste Sau lag und übers Glas auch das zweite Stück rollieren lassen. Der Keiler ist aus einem Maisschlag gewechselt beim Nachtansitz. Ich war zum Glück schußfertig, als er auf etwa 60m breit über eine Schneise kam, weil ich kurz vorher etwas gehört hatte. Obwohl der Schuss sicherlich nicht optimal war (schräg durch die Lunge nach hinten), lag er. Bei dem Kaliber mit dem schweren Geschoss eigentlich kein Wunder.
Trotzdem bin ich mir sicher, daß ich mit meiner .30-06 bestimmt hätte nachsuchen müssen. In Anbetracht vom messerscharfen Gewaff des Keilers bin ich heilfroh, daß es nicht dazu gekommen ist. Nochmals besten Dank für Ihre Beratung, das hat sich für mich schon jetzt ausgezahlt."  
         


Hans L. aus Ingolstadt:

"Als regelmäßiger Leser Ihrer Webseite und Waidmann aus Passion freue ich über die Informationen, die aus dem Wissen von jahrelanger Erfahrung entstammt. Endlich mal Themen mit praktischem Inhalt. Man merkt sofort, daß da einer wirklich was von dem versteht, was er beschreibt und mit Herzblut erklärt. Kein kommerzialisierter Firlefanz, den man sonst so aus dem Internet kennt wie z.B. das Jagdlexikon oder der sonstige Kram, wo nur alles Mögliche zusammengetragen ist und hinein kopiert oder umgeschrieben wurde.  
  
Eine Anregung hätte ich noch. Ich führe seit über 20 Jahren eine 7x64 mit 10 Gramm Hirtenberger ABC-Geschoss aus einem großen Restposten. Ich bin wirklich sehr zufrieden damit. Es würde mich freuen, wenn sich Sie dem Kaliber irgendwann mal annehmen würden, vielen Dank!"     



Eric P. aus (k.A.)

"Ich möchte Ihnen von einem Vorfall berichten, der sich vor kurzem auf unseren Schießstand ereignet hat. Ein Jäger aus unseren Landkreis wollte seine Waffe mit selbst geladener Munition einschießen. Beim ersten Schuss gab es einen sehr lauten Knall und eine seitliche Stichflamme (Verschluß war zwar noch in der Waffe, ging aber nicht mehr zu öffnen). Der Schütze selbst wurde nicht verletzt, aber der schießende Nachbar bekam einige Splitter ins Gesicht ab. Wie ich jetzt gehört habe, soll der Mann auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig sein. Eine Anzeige läuft und die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen den Verursacher wegen Fahrlässigkeit, seine grünen Lappen muss wird er wohl abgeben müssen.
Wenn ich sehe, wie leichtfertig Ladedaten für bare Münze genommen werden, die in den Internet-Foren herumgereicht werden, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Vor ein paar Jahren hat es beinahe die Waffe meines Freundes zerbröselt, weil er sich mit seinem Quick Load verrechnet hatte. Ich werde mir in Zukunft in jedem Fall meinen Schießstand-Nachbarn ganz genau ansehen, bevor ich meinen Platz daneben einnehme."         
                      


Konrad W. aus LK Weilheim-Schongau

"Seit Jahren informiere ich mich immer wieder gerne anhand Ihrer sehr interessanten und professionell angebotenen Internetseite.
Hierfür, für Ihr Engagement und dem erforderlichen Arbeitsaufwand hierzu möchte ich mich an dieser Stelle einmal recht herzlich bedanken.

Zusammen mit meinem Bruder bejage ich hier im Süd-Ostbayerischen Raum seit über zwei Jahrzehnten das knapp 1000 ha große (Heimat-) Jagdrevier mit hauptsächlich vorkommenden Rehwildbestand und seit 10 Jahren jetzt vorkommendem Schwarzwild.
Durch Ihre Informationen bin ich erst auf das Swift A-Frame Geschoss, speziell für mein bevorzugtes Kaliber 30-06 aufmerksam geworden. Seit Jahren habe ich jetzt mit diesem Geschoss (Norma-Patrone 180 gr.) nur die allerbesten Erfahrungen gemacht, sowohl auf Rehwild als auch auf Schwarzwild. Ihre Beschreibungen und Ihre Empfehlungen zu diesem Geschoss kann ich nur unterstreichen und absolut bestätigen."
                       


Berthold W. (Landkreis MTK):

"Ich finde es schon sehr interessant, was sich die Hersteller inzwischen so alles einfallen lassen: Jetzt gibt es schon Apps für Kaliber- und Munition fürs Handy. Als aufgeschlossener, neugieriger Mensch habe ich mir die App von RUAG auf mein Handy geladen und dann gründlich angeschaut. Mit meinen über 300 erlegten Stücken Hochwild und 16 Stück afrikanischem Wild bis zum Hippo (siehe angehängte Fotos) möchte ich mich als "alter Hase" bezeichnen, der auch schon so Einiges erlebt hat und man so leicht nichts vormachen kann.

Erstens war ich sehr erstaunt darüber, welche Kaliber laut RWS für welches Wild empfiehlt (unterteilt in Gewichtsklassen, welche Geschosse und auf welche Entfernungen empfohlen). Nach meinen Erfahrungen mit RWS- und Brennekegeschossen sind etwa die Hälfte der vorgeschlagenen Anwendungen in Bezug auf das Kaliber sind für einen wirkungsvollen und sicheren Schuss überhaupt nicht vertretbar.  
Offensichtlich hat man bei den Überlegungen eines "universellen Kaliberfinders"  angenommen, dass man einfach ein paar Faktoren wie z.B. Geschossgeschwindigkeit, Geschossmasse und Geschossaufbau in eine Formel einbaut. Dabei hat man überhaupt nicht bedacht, wie komplex die Sache wirklich ist. Wenn das so einfach wäre, gäbe es so eine "ultimative Anwendungsformel" schon seit vielen Jahren!
Ich kann nur bestätigen (wie Sie auf Ihrer Homepage korrekterweise darauf hinweisen), daß auch die ballistischen Tests mit Gelatine keinerlei Aussagefähigkeit auf die tatsächliche Wirkung besitzen. Viele von den so schön deformierten Mustergeschossen auf den Internetseiten der Hersteller machen auf der Jagd gerade das Gegenteil. Verabschieden sich mehr oder weniger direkt nach dem Aufschlag oder setzen ihren Kurs ins Niemandsland fort.
Die "Äpp" habe ich ganz schnell wieder von meinem Handy gelöscht und verfahre nach der jagdlich bewährten Praxis. Ich möchte bezweifeln, dass man sich bei RWS mit so etwas in Anbetracht der Konkurrenz langfristig einen Gefallen tun wird."      
                


Karlheinz K. aus Mannheim:

"Ich bejage seit über 15 Jahren ein Hochwildjagdgebiet mit einer Waldfläche von 800ha. Vorkommende Wildarten sind hauptsächlich Rot- und Schwarzwild. Nach meinen  Erfahrungen mit verschiedensten Geschossen (u.a. Norma, RWS) besteht das Hauptproblem bei den meisten Pillen nicht alleine im Aufbau, sondern in der Ablenkung beim Durchgang im Wild. Bei fast 1/3 aller beschossenen Stücke mit 3 verschiedenen Hochwildkalibern habe ich teilweise erhebliche Abweichungen ab dem Einschuss feststellen müssen, die immer zu langen Nachsuchen und manchmal auch zum Verlust der Stücke führten (aber sowas wird ja immer gerne totgeschwiegen).
Wie Sie es auf Ihrer HP sehr treffend beschreiben, kann man sich nie sicher sein, wie sich das Geschoss in bestimmten Jagdsituationen verhält. Auch wenn aus meiner Sicht das Kaliber eine wichtige Rolle spielt (bei einem Kaliber wirkt ein Geschoss sicher und mit dem nächsten hat man ständig Nachsuchen) passt längst nicht jedes Geschoss zum Kaliber bzw. Wild. Ich kann ebenfalls bestätigen, dass auf die angeblich so sicheren neuen Geschosse keineswegs so Verlass ist, wie das laut den ballistischern Seifenbeschüssen nach Herstellern der Fall sein sollte. Aus meiner Sicht ist und bleibt die beste Auswahl nur die Jagd selbst. Diesen Rat gebe ich vor allem denjenigen Jagdkameraden, die aus dem Internet jeden Unsinn aufschnappen und zu ihrer Schande damit Wild anflicken, anstatt sich echte, langjährige Erfahrungswerte zu Nutzen zu machen."             


Thomas K. Landkreis Waldeck-Frankenberg :

"Stichwort Haltepunkt: Als passionierter Raubwildjäger (außer Fuchs jage in unserem wunderschönen Waldrevier auch auf Dachs und Waschbär). Mit meiner .22 Hornet bin ich bis jetzt sehr gut in jeder Situation zurechtgekommen. Ich setze den Haltepunkt fast genauso wie auf Schalenwild, also im Kernbereich des vorderen Rumpfes.

Neulich las ich in einem Jagdforum, dass offensichtlich einige Kollegen tatsächlich der Meinung sind, daß man z.B. einen Dachs mit einen Kopfschuß erlegen sollte. Wie krank und verantwortungslos muss man denn sein, um auf solche Ideen zu kommen?

Ich kann nur sagen, dass es mich nicht mehr wundert, wenn in der Presse die Jägerschaft immer mehr in Verruf gerät. Solche Dinge sind doch ein gefundenes Fressen für die Presse. Vielleicht wird irgendwann das Vorzeigen der Stücke bei einer Tierschutzorganisation eingeführt. Ich würde mir wünschen, dass solche Typen dann ein lebenslanges Jagdverbot bekämen."               


Bernd T. aus Mainz:

"Ich habe lange überlegt, was für mich das beste Wald- und Drückjagdkaliber mit einer guten Wirkung ist, ohne wie ein Ackergaul in die Schulter zu treten. Nachdem ich die Ausführungen auf Ihrer HP aufmerksam gelesen hatte, habe ich mich für das Kaliber .358 Winchester entschieden und mir einen Mauser 98 Kurzrepetierer mit 52cm Laufänge bauen lassen. Mit der Waffe habe ich auf Pirschgängen im Revier inzwischen einen Bock und 2 Sauen an der Suhle gestreckt.

Das Kaliber hat mit selbstgeladener Munition und 16,2 Gramm Teilmantelrundkopfgeschossen eine klasse Wirkung mit sehr wenig Blutergüssen im Wildbret. Das Beste an dem Kaliber ist, dass es sich aus der Waffe wirklich butterweich schießen läßt. Ich kann das Kaliber wirklich wärmstens weiterempfehlen."      


Hans K. aus Düsseldorf:

"Ich möchte Ihnen ein kurze Rückmeldung zu meinem letzten Afrikatrip geben: Mit der neuen Custombüchse konnte ich Kudu, Oryx und Warzenschwein jeweils mit einem Schuss erlegen (Schussentfernungen zwischen 70 und 180m). Bei meinem Eland war mir angesicht der (gelaserten) Distanz von 240m zunächst etwas mulmig. Aber Dank der auf mich abgestimmten Repetierbüchse in .325 WSM  lag der Bulle  nach einer kurzen seitlichen Drehung nach dem Schuss keine 10 Meter vom Anschuss, was sicherlich auch ein Verdienst des gebondeten Teilmantelgeschosses war. Ich möchte mich bei Ihnen an dieser Stelle für die kompetente  Beratung in Bezug auf die Gestaltung der Waffe und der Geschossauswahl bedanken. Dank des Kurzsystems kann man sehr schnell nachrepetieren. Gegenüber der in Afrika oft geführten .300 Win. Mag halte ich das Kaliber .325 WSM mindestens um eine Klasse besser, was die Wirkung angeht."        

 
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