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Erfahrungen mit elektr(on)ischen Fliegenklatschen (Insekten-SCHRÖTER)

Wer kennt das Problem nicht: Man möchte sich ausruhen oder sitzt am gedeckten Tisch und schon kommen sie, die ungeliebten Fluginsekten. Stubenfliegen, Stechbremsen, Obstfliegen, Wespen und die summenden Stechmücken (Moskitos). Die üblichen Fangmaßnahmen sind aufwändig und bringen in der aktuellen Situation keinen direkten Erfolg.

Der Original-Insekten SCHRÖTER ist ein geniales Teil, etwa tennisschlägergroß und mit einem einfachen Betätigungsknopf zur Auslösung. Damit werden die Querstreben innerhalb des Rahmens unter Strom gesetzt, d.h. eine hohe Spannung erzeugt. Kommt nun ein Insekt in die direkte Nähe der Streben oder berührt diese, kommt es zur elektrischen Entladung und die Spannung wird zum Auslöser (Insekt) geführt.
Dies führt je nach Größe der Fliege zum direkten Exitus oder zur vorübergehenden Fluguntüchtigkeit, sodass man in letzterem Fall die notwendigen Schritte zum Abschluss der erfolgreichen Erlegung tätigen kann.

Dabei entsteht ein Lichtblitz und ein leichter Knall mit der Lautstärke einer Knallerbse. Und genau das macht den Reiz dieses Gerätes aus: Man verbindet des Nützliche bzw. Notwendige mit dem Angenehmen. Und man hat auch die Genugtuung, dass man sich des oder der Störenfriede(s) entledigt hat. Bereits nach kurzer Einführungszeit des Gerätes war die ganze Familie vom Jagdfieber gepackt. Beute: Stubenfliegen, Brummer und Wespen und mehr.
Vorzugsweise am Esstisch, beim Grillen, in der Küche, im Bad oder im Wohnzimmer. Inzwischen hat das Gerät den gleichen Status wie ein alltägliches Gebrauchsgerät. Der Satz "Gib mir mal kurz den Schröter"  ist bei uns vergleichbar wie "Reichst Du mir mal bitte die Butter rüber..."       

Den SCHRÖTER gibt es in 2 Ausführungen: mit und ohne Zähler. Bei letzerem muss man beachten, dass jede Entladung gezählt wird, was aber nicht gleich einer Erlegung entspricht. Denn: je größer das Insekt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass nur eine Betäubung erfolgt.
Hierzu unsere Erfahrungen mit der elektronischen Fliegenklatsche nach über einem Jahr Einsatzzeit in Bezug auf die sofort tödliche Wirkung bei einer Entladung:       
Stubenfliegen (normale Größe): 50-60%
Stubenfliegen (klein): 80-100%
Obstfliegen 90-100%
Wespen: 10-20%
Stechmücken: 95-100%

Tipps zum Einsatz
Nicht schlagen, sondern langsam wedeln. Bei an der Decke hängende Insekten flach von unten kommen und Schläger langsam gegen die Decke andrücken. Nicht wegfliegende Insekten durch das Gitter anblasen. An der Wand sitzende Stechmücken mit schräg von oben kommenden Grillrost Schläger nach unten ziehen. Bei Wespen am Tisch Schläger waagerecht halten und dann langsam nach unten gehen.

Das Gerät ist ebenfalls äußerst praktisch beim Einsatz gegen Obstfliegen mit einer sehr hohen tödlichen Sofortwirkung. Eine sehr effektive Wirkung erzielt man, indem man vor dem Öffnen von Biomüllbehältern das Gerät mit dem Grillrost einfach darüber hält und den Auslöseknopf dauerbetätigt.

Appropos: Im Netz kursieren Videos zum Tuning des Gerätes, in denen behauptet wird, dass man mit dem Austausch und Einbau eines stärkeren Kondensators eine bessere Wirkung erzielen könne. Dies ist f a l s c h ! Wir haben 2 Geräte getestet, ein Gerät mit unverändertem Kondensator und ein Gerät, was mittels der fachkundigen Hand eines Elektrikers auf einen leistungsstärkeren Kondensator umgebaut und auf eine 25% höhere Kapazität (Einheit in Mikrofarad) umgelötet wurde.

Aber: die erhoffte Steigerung der Tötungskraft blieb aus.
Das Einzige, was eine solche technische Modifikation bewirkt, ist die Tatsache, dass der Knall bei der Entladung lauter wird. Sonst passiert nichts! In Bezug auf die Wirkung gibt es definitiv keinen Unterschied. Dies tut dem Gerät jedoch keinen Abbruch. Es leistet sehr gute Dienste beim Kampf gegen alle fliegende Plagegeister.

Tipp
Die Stäbe des Elektrogitters verfärben sich nach einer gewissen Zeit oder bekommen Rußflecken mit einer leichte Oxidationsschicht. Um die volle elektrische Leitfähigkeit zu erhalten, sollte man die Flächen in regelmäßigen Abständen reinigen und metallisch blank halten. Dies tut man am besten mit 400er 3M-Poliergewebe, feiner Stahlwolle oder der rauhen Seite eines Schwamms. Man kann es auch mit einem feuchten Edelstahlputztuch machen, muss die Stäbe danach aber sorgfältig mit einem feinen Mikrofasertuch abwischen und das Rostgitter trocknen lassen, bis sich über die Ladungskapazität wieder die volle elektrische Spannung aufbauen kann (zum Testen einen trockenen Lappen verwenden, sonst wird's unangenehm).    

Fazit
Der Schröter ist (im Gegensatz zu den elektrischen Fliegenklatschen der Konkurrenz) der gehobenen Klasse zuzuordnen. Das Gerät ist von einer guten Qualität und sehr ordentlich verarbeitet. Der Batterieverbrauch ist sehr gering. Die beiden AA-Batterien für das kleine Blitzlichtgewittergerät haben wir erst nach einem Jahr Dauereinsatz wechseln müssen. Beste Sofortwirkung bei Obstfliegen und Steckmücken mit einmaliger Auslösung.
Vorsicht bei Wespen! Hier ist die Wirkung zwar auch gut, aber die Insekten fallen in den allermeisten Fällen nur betäubt zu Boden, sodass man sich auf ein Finish vorbereiten muss.

Zusammengefasst macht das Gerät echt Laune, aus dem Grund wie bereits oben beschrieben mit der Befriedigung des menschlichen Jagdinstinkts und einem Gefühl der Genugtuung... :-)











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