8 x 57 IS Teil 1 - JASW

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8 x 57 IS Teil 1

Jagdkaliber


Patronenbezeichnung:
8x57 IS

Kaliber:
.323/ 8,2mm

Einsatzbereich:
Schalenwild, Hochwild

Erscheinungsjahr:

1905

Hülsenabmessungen:

L3: 57,00mm

Schulterwinkel: 19°

Gasdruck:

3900bar

Geschossgewicht:

125-220grs

Geschwindigkeit:

Vo 800m/s                            200grs Geschoss

Energie:

Eo 4153 Joule                         aus 61cm Lauf

Geschichte
Das ehemalige deutsche Militär- und bewährte Jagdkaliber war in den 70er Jahren von der Fachpresse schon so gut wie abgeschrieben. Man nahm damals an, dass die "modernen" 7mm-Kaliber langfristig alle kalibergrößeren Patronen als universelle Jagdkaliber ablösen würden. Wie sehr man sich doch geirrt hat!
Die 8x57 IS wurde von der Mutter aller (Militär-)kaliber, der Gewehrpatrone M88 abstammend, im Jahre 1905 als eine Patrone mit einer Vergrößerung des Geschossdurchmessers von 8,08 auf 8,22mm unter der Bezeichnung 8x57S herausgebracht und von den deutschen Streitkräften eingeführt. Ihren guten Ruf als Jagdpatrone erwarb sich die Patrone nach ihrer Verwendung im Militäreinsatz des 2. Weltkrieges auch durch die Verwendung des hochwertigen und selbst unter widrigsten Bedingungen äußerst zuverlässig funktionierenden Mauser 98 Systems.

Noch heute werden viele Jagdrepetierer auf der Basis dieser alten Militärsysteme M98 aus belgischer, österreichischer oder deutscher Fertigung (z.B. DWM Berlin)
verwendet. Die Systeme können mit modernen technischen Verfahren überarbeitet und mit hochwertigen Komponenten (Lauf, Schloss, Direktabzug, Schaft, Montage+ Zielfernrohr, offene Visierung) ausgestattet werden. Damit ausgestattet, zählt ein 98er Jagdrepetierer zu einer der hochwertigsten und vor allem zu den zuverlässigsten Repetierbüchsen für den jagdlichen Einsatz am Markt. Die Verlässlichkeit dieser Mechanik wird von keinem anderen System erreicht (Neufertigungen verbesserter 98er Systeme einmal ausgeklammert).  

Waffen

Ein moderner Repetierer im dem alten, seit vielen Jahrzehnten bewährten und höchst effektiven Kaliber 8x57IS ist der beste Beweis, dass man durchdachte+ solide Technik der Vergangenheit mit modernen Komponenten durchaus zu einer tollen Jagdwaffe gestalten kann. Das bewährte 98er Mausersystem gibt es ebenso als neugefertigtes System wie z.B. in den preisgünstigen CZ-Repetierbüchsen.

Leistungsspektrum
Die Patrone ist in die untere Kategorie der hochwildtauglichen Patronen einzuordnen. Der primäre Einsatzbereich ist die Waldjagd auf Entfernungen zwischen 40 und 80 Metern. Mit Geschossen kann man sie bei
normalen BC-Werten noch sehr gut bis etwa 130 Meter einsetzen und mit strömungsgünstigen Geschossen natürlich noch etwas weiter. Aber: aus der 8x57IS eine Weitschusspatrone für weite Schüsse über 200m machen zu wollen, ist weder sinnvoll noch zweckdienlich (auch wenn sich als Wiederlader die Möglichkeit bietet, mit leichten und schnellen Geschossen die Flugbahn zu strecken). Eben aus diesem Grund gibt es verschiedene Jagdkaliber! Jedes Einzelne hat nun mal seinen ganz bestimmten Einsatzbereich, in dem es mit den richtigen Komponenten eine optimale Effizienz erzielen kann.

Das tut der Patrone aber überhaupt keinen Abbruch. Für den originären Zweck erfüllt die 8x57IS mit dem richtigen Geschoss ihr Hauptaufgabengebiet, und das heißt: leichtes Schalenwild und mittelstarkes Hochwild auf übliche Jagddistanzen in bewaldeten Revieren Europas (außer Hochgebirge und Feldrevieren) schnell und sicher zu erlegen.   
Durch ihr gutes Aufwand-
Energie Verhältnis zeigt sich die 8x57IS von ihrer besten Seite: das ausgesprochen angenehme Rückstossverhalten. Obwohl sich die 8x57IS auf Nahdistanzen energetisch auf dem Niveau einer .30-06 befindet, schiesst sich letztere mit 11,7 Gramm Geschossen aus einer gleich schweren Waffe nicht so sanft wie die 8x57IS.  

Erfreulich ist auch die relativ gute Eignung bei Kurzdistanzen und den typischen Waldschussentfernungen auf der Bewegungsjagd und bei Drückjagden. Hier kann die effektive Patrone in geeigneten Waffen präzise und ausreichend wirkungsvoll eingesetzt werden. Insbesondere im Sondereinsatzbereich von Nachsuchen zeigt die Patrone, was in ihr steckt.  
               

       Munition
Wie bei den meisten anderen deutschen Mittelpatronen ist die Auswahl an Patronen, die den Anforderungen einer zuverlässigen Wirkung über ein technisch zeitgemäßes Geschoss verfügen, leider auch bei der 8x57IS nicht sehr groß. Glücklicherweise haben in den letzten Jahren vor allem die ausländischen Munitionsanbieter und Geschosshersteller für eine spürbare Verbesserung des Angebotes gesorgt. Hier sind z.B. GECO (GP), HORNADY (IL), NORMA (Oryx), SAKO (Hammerhead) und S&B (Nosler PT) zu nennen.

Voraussetzung für die Verwendung von Fabrikmunition sind allerdings Waffen mit einer Standardlauflänge von 61cm. Drückjagdbüchsen, Stutzen oder Spezialbüchsen mit kürzeren Lauflängen erfordern für eine optimale Wirkung speziell abgestimmte Munition (mehr dazu weiter unten).    
   

RWS TMR  
Zur Jagd auf Hochwild+ Sauen sowie zur Drückjagd kann man grundsätzlich noch das altehrwürdige und bewährte RWS-Teilmantelrundkopfgeschoss mit 12,7 Gramm nehmen, aber:
Man muss sich dabei allerdings über eines im Klaren sein, dass die zielballistische Wirkung längst nicht in Anwendungsfällen ausreichend ist. Das Geschoss
öffnet im Wildkörper schnell und gibt sehr viel Energie ab. Auch dieses Standard-Teilmantelrundkopf ist mittlerweile längst überholt. Unter anderem deshalb, weil der Mantel hauchdünn ist und durch die Zerlegungsbereitschaft des Geschosses die Tiefenwirkung bei Knochentreffern, ungünstigen Treffersitzen und vor allem von der Konsistenz des jeweiligen Stückes negativ beeinflusst wird. Hier fehlt dann die wichtige Komponente einer guten Schweißfährte, da in solchen Fällen nicht mehr mit Ausschuss zu rechnen ist.

Von den angegebenen Leistungsdaten der vermeintlich starken RWS Fabrikpatronen, die mit einer Vo 790m/s und Eo 3963 Joule Mündungsenergie nach
Meßlauflänge angegeben sind, bleiben je nach Waffe und Lauflänge nicht mehr viel übrig. Aus einem Gasdrucklader mit 50cm Lauf verschossen, erreicht die RWS TMR nur noch Mündungsgeschwindigkeiten mit einer V3 um 725m/s (3342 Joule). Das ist in der jagdlichen Praxis zwar immer noch ausreichend, aber mit angepassten wiedergeladenen Patronen kann die Munition nochmals deutlich leistungsgesteigert und auch die Handhabung optimiert werden.  


TORPEDO-S
S&B bietet für die 8x57 IS u.a. neben dem Standard-Teilmantelgeschoss mit 12,7 Gramm das TORPEDO-S an. Leider sind beide Sorten jagdlich so gut wie unbrauchbar. Bei der Teilmantel aus den selben Gründen wie bereits oben beim RWS-TM beschrieben und beim Torpedo zusätzlich wegen seiner negativen Eigenschaft, dass es schon bei kleinen Flugbahnhindernissen sehr schnell abgelenkt wird. Allerdings weist die Torpedo-Munition außer diesem eng beschränkten spez. jagdlichen Einsatzbereich noch 3 gute Eigenschaften auf:
1) Gute Präzision und gestreckte Flugbahn (Trainigsschießen)
2) Als Teilzerleger sehr gut für die zivile Nutzung geeignet
3) Günstiger Preis

Zu Pkt. 2): Aus jagdlicher Sicht ist die
geringe Eindringtiefe für ein Geschoss grundsätzlich eine sehr negative Eigenschaft. Mit diesem Energieabgabeverlauf erschließt sich der Patrone aber eine spezielle Nutzung im privaten Bereich. Hier ergibt sich vor allem für die Besitzer von halbautomatischen Selbstladebüchsen im Kaliber 8x57IS die Anwendungsmöglichkeit, diese Munition z.B. im Fall einer akuten Bedrohung zur Selbstverteidigung sehr wirkungsvoll einsetzen zu können.                    


Techn. Daten:
196grs =>12,7 Gramm Geschossgewicht.
Leistungsangaben Hersteller: Vo 783m/s, 3.893 Joule Mündungsenergie.
Meßdaten JASW: V3: 702m/s und E3: 3.132 Joule (50cm Lauf Gasdrucklader)


Wiederladen
Um das volle Leistungspotential der Urmutter fast aller deutschen Mittelpatronen, die noch heute an der Spitze im Energie-Aufwandverhältnis vergleichbarer Jagdpatronen steht, nutzen zu können, muss man auch bei der 8x57IS wiederladen.

Damit können nicht nur alle erdenklichen jagdlichen Einsatzbereiche erschlossen werden, als auch waffenspezifische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Der grösste Vorteil liegt dabei in der Geschossauswahl.

Die modernen Geschosskonstruktionen werten das Kaliber nicht nur nach oben auf, sondern machen die 8x57IS auch wesentlich abwärtskompatibler. Ausserdem sind sehr viele Laborierungen möglich, u.a. auch leichte und gleichzeitig präzise Traingslaborierungen.          



196grs RWS Teilmantel Rundkopf, 200grs SAKO Hammerhead (Verbundgeschoss),
170grs HORNADY Teilmantel Rundkopf und 125grs HORNADY Teilmantel-Spitz.

Waffen
Für Ansitz und Pirsch eignen sich führige Reptierbüchsen in der 8x57IS am besten. Wer eine Waffe mit einer optimalen und individuellen Abstimmung sucht, bekommt mit einem handgefertigten Mauser 98-System als Neu- oder Umbau eines der zuverlässigsten und bewährten Repetiersysteme. Durch die Verwendung von modernen Komponenten sind diese Waffen eine hervorragende Lösung, insbesondere für den jeweiligen Jagdzweck. Auch die tschechischen CZ-Waffen verfügen über ein ausgezeichnetes Basissystem nach Mauser-Art aus modernem CNC-gefertigten Stahl und können in der Hand eines guten Büchsenmachers individuell angepasst und deutlich aufgewertet werden.

"Eine" Lösung für die Drückjagd
Wer eine Waffe für die Bewegungsjagd sucht, ist mit einer Selbstladebüchse bestens gerüstet
. Für den schnellen Anschlag muss der Schaft entsprechend gestaltet und angepasst werden. Die Waffe muss mit einer leicht erfassbaren Zieloptik ausgestattet sein. Sehr praxisgerecht ist eine Rotpunktvisierung. Damit kann man Ziele deutlich schneller erfassen als mit einem Zielfernrohr. Ausserdem hat man einen sehr großen Augenabstand und ein uneingeschränktes Sichtfeld.

Solche Waffen spielen auf Drückjagden ihre Vorteile durch schnell hintereinander folgende Schüsse voll aus. Bei Nachschüssen auf angeschossenes Wild oder wenn mehrere Stücke gleichzeitig anwechseln, ist man gegenüber Repetierbüchsen deutlich im Vorteil. Aus diesem Grund schaffen sich immer mehr jagdliche Schützen für Drückjagden Selbstladebüchsen an. Renommierte Markennamen sind auch Benelli, Browning, Heckler&Koch, Merkel, Remington, Sauer oder Winchester.


Präzision Selbstladebüchsen

 
50m-Schussbild 8x57IS mit Rotpunktvisierung (ohne Vergrößerung)



Selbstladebüchsen (Gasdrucklader)


Merkel SR1 Selbstladebüchse



Funktionsprinzip eines Gasdruckladers
Gasdrucklader mit einem Drehverschluß mit 6 Warzen wie z.B. die SR1 sind sehr zuverlässige Waffen. Das System besteht aus zwei dreireihigen Warzen, der technisch gesehen mit dem G36 der Bundeswehr verwandt ist. Eine der "Urväter" dieses bewährten Systems ist das FG 42 Fallschirmgewehr der Wehrmacht.

Es handelt sich um einen geschlossenes, im Militärjargon sog. "aufschiessendes" System, das schussbereit ist, wenn sich der Verschluß in geschlossener bzw. verriegelter Stellung befindet.  

Nach dem Schuss bleibt der Verschluß mit den verriegelten Drehwarzen im Lauf solange geschlossen, bis das Geschoß den Lauf verlassen hat und die Pulvergase durch eine Bohrung im Lauf weitergeleitet werden. Über einen Zylinder wird die Energie mittels einer Kolbenstange an eine Steuerkulisse übertragen, welche den Verschluß wieder entriegelt, die Hülse auswirft und über Federkraft die nächste Patrone aus dem Magazin zuführt und den Drehverschluss im Lauf verriegelt.


Gasdruckladersystem aus militärischer Entwicklung



Geschosse in Patronen für Selbstladebüchsen richtig fixieren


Bei Selbstladern ist darauf zu achten, dass die Geschosse der verwendeten Munition immer absolut fest sitzen, um beim Zuführungsvorgang vom Magazin ins Patronenlager störungsfrei zu funktionieren. Billigmunition funktioniert in Selbstladebüchsen meistens gar nicht. Hier muss man unbedingt testen, insbesondere um herauszufinden, was die jeweilige Waffe für Training+ Jagd überhaupt "verdaut".
Wiederlader müssen die Geschosse ihrer geladenen Patronen ausreichend fest in die Hülse setzen, damit es aufgrund von in die Hülse gedrückten Geschossen nicht zu Zuführungsstörungen (und Gasdrucksprüngen) kommt. Dazu werden die Patronen im letzten Arbeitsgang ringförmig am Hülsenhals eingezogen, wie es auch bei Fabrikpatronen üblich ist.   

Magazinkapazität
Selbstladebüchsen für den jagdlichen Einsatz sind nach Gesetzgebung z.Z. auf eine Kapazität von 2 Schuss begrenzt. Mit einem 2-schüssigen Standardmagazin stehen 3 Patronen zur Verfügung, wenn über das Magazin zuerst eine Patrone ins Patronenlager geladen wird und anschließend das Magazin wieder voll geladen wird.
Zum Training kann man auch Magazine mit einer höheren Kapazität einsetzen. Je nach Hersteller werden 5-, 8- oder 10 schüssige Versionen angeboten. Damit lernt man sehr gut, bei der Schussabgabe "im Fluss" zu bleiben.

Unschlagbar schnelle Schussfolge

Im praktischen Jagdbetrieb, insbes. bei Drückjagden ist man mit einem Selbstlader für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Ob man z.B. einen zweiten Schuß auf ein bereits beschossenes Stück abgeben muss oder mehrere Stücke aus einer anwechselnden Rotte oder einem Rudel erlegen möchte: Ein Absetzen oder nur das kurzzeitige Unterbrechen der Ziellinie bzw. des Anschlages ist nicht mehr notwendig. Sehr angenehm ist auch das geringe Gewicht der Waffen.
Egal, wie schnell auch sehr geübte Schützen mit Repetierern oder Geradezugverschlüssen sein mögen, die Schußfolge einer Selbstladebüchse ist niemals zu toppen! Man könnte es auch so formulieren: schneller (Nach-)Schiessen, waidgerechter Jagen und dadurch auch mehr Strecke machen. In Zeiten von immer mehr Bewegungsjagden sind gute jagdliche Schützen, die ihren Beitrag zur Strecke leisten, immer gerne gesehen.
Selbstladebüchsen bieten die besten Voraussetzungen, das Wild schnell+ sauber im Anschlag zu erlegen, was sowohl dem jagdethischen Anspruch als auch tierschutzrechtlichen Aspekten entspricht.

Traurig, aber wahr:
Aufgrund der immer schlechter werdenden allgemeinen Sicherheitslage in Deutschland sehen sich legale Waffenbesitzer inzwischen ernsthaft mit dem Szenario konfrontiert, wie man einer akuten lebensbedrohlichen Situation auf Leib+ Leben durch potentielle Angreifer auf eigenem Grund und Boden entgegentreten kann.
Für den schlimmsten Fall, z.B. wenn die Polizei bzw. das Sondereinsatzkommando noch nicht eingetroffen ist und die Situation im rechtlichen Sinne die sog. "Rechtliche Grundlage der
Selbstverteidigung" erfüllt, kann der Einsatz einer Selbstladebüchse sehr wirkungsvoll sein. Diese Waffen besitzen eine ausreichende Feuerkraft, um sich gegebenenfalls auch gegenüber mehreren, aggressiv agierenden Indviduen zur Wehr zu setzen. Der Umgang und der Einsatz der Waffe in solchen Situationen (und das Schiessen in Räumen) sollte allerdings in jedem Fall unter möglichst realen Bedingungen trainiert werden.      

Hülsenauswurf
Die Hülsen werden bei Gasdruckladern mit Drehverschluss wie der SR1 oder Browning
immer zuverlässig ausgeworfen, sofern man keine Billigmunition mit minderwertigen Hülsen verschiesst. Dabei werden die Hülsen von verschiedenen Patronensorten bzw. Laborierungen trotz gleicher Schußposition unterschiedlich weit und auch in anderen Winkeln ausgeworfen. Bei leichten Ladungen landen die Hülsen ca.1-1,5m im Winkel von fast 90° rechts vom Auswurffenster der Waffe, bei stärkeren Ladungen etwa 1-2m hinter der Waffe im Winkel von ca.120°.  
Übrigens werden die Hülsen in der Merkel trotz kräftigen Auswurf in der Regel nicht verbeult, was bei Selbstladebüchsen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Hülsen im Kaliber 8x57 IS sind günstig über das Netz zu bekommen. Auch dies ist ein Vorteil gegenüber vielen anderen, nicht so weit verbreiteten Kalibern.

Wiederladen von Teilmantelpatronen
Selbstverständlich wird auch die 8x57IS durch wiedergeladene Patronen noch interessanter. Man kann sich nicht nur günstige Patronen mit leichten Geschossen zum Training, sondern auch speziell auf das jagdliche Einsatzgebiet zugeschnittene Muntion, passend zur vorhanden Waffe, d.h. Lauflänge+ Handling herstellen.
Bei der Lauflänge für die
8x57IS gelten 2 Grundsätze:

  • Für die Ansitzwaffe: kompakt  

  • Für den Lauf: je kürzer, desto besser!


Dies gilt insbesondere für Nachsuchenrepetierer. Mit "kurz" ist hier auch "k u r z" gemeint (Faktor L
P berücksichtigen). Wiedergeladene Munition ist hier ein absolutes Muss, Fabrikpatronen sind für diese Kurzlaufbüchsen nicht geeignet.  

Bei bei den Teilmantelgeschossen sind zum Training u.a.
leichte Teilmantelgeschosse sowie für Teilbereiche der Jagd zu empfehlen. Das Gleiche gilt für das altehrwürdige 12,7 Gramm schwere RWS-Teilmantelrundkopfgeschoss.

Eine bessere Wirkung hinsichtlich Ansprechverhalten und Tiefenwirkung (Ausschuss) ergeben nach unseren Erfahrungen
in der 8x57IS verschiedene Geschosse mit einem ausgesuchten Geschossaufbau, der dem jeweiligen Verwendungszweck entspricht und die auch geforderte Wirkung halten können.        

Weitere Detailinformationen zur Einsatzoptimierung und spezielle Laborierungsausarbeitungen auf Anfrage.
                                     
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